Seliger Bischof Zoltán Meszlényi – Bis heute aktuelle Lehre
Die Seligsprehungszeremonie leiteten Péter Erdő, Kardinal, Primar und Erzbischof von Esztergom-Budapest und Erzbischof Angelo Amato, Präfekt der Kongregation für Heiligsprechungen. Teilgenommen haben Mitglieder der Bischofskonferenz, Juliusz Janusz Apostolischer Nuntius, Bischöfe von den ungarischen Minderheiten und Priester der Diözöse. Unter den vielen Gläubigen waren die Studenten von Collegium Germanicum Hungaricum, dem gedenkend, dass der Selig gesprochene in dieser Institution lernte. Anwesend waren Staatspräsident Ferenc Mádl, in der Vertretung des Ministerpräsidenten Minister Péter Kiss, weiters Béla Katona, Vorsitzender des Parlaments, Vertreter des öffentlichen und des wissenschaftlichen Lebens und Mitglieder der Diplomatie.
In der Homilie sprach Kardinal Erdő darüber, der Christ ist dazu berufen, Christus zu verkünden, auch wenn er Verfolgung erleiden muss. Der Heilige Geist gibt die Fähigkeit und die Hilfe, Christus öffentlich bekennen zu können. 
Das Leben vom Bischof Zoltán Meszlényi ist ein Beispiel, wie mit der Stärkung des Heiligen Geistes der Mensch Zeugnis ablegen kann. Der Kardinal brachte Beispiele aus dem Leben von Zoltán Meszlényi, die seine Treue zu der Kirche, zum Heiligen Vater zeigen. Er wies darauf hin, wie erschütternd aktuell seine Lehre ist, da „unser persönlicher und gemeinschaftlicher Egoismus, unsere Kurzsicht, Machtgier und Hass uns in eine Fälle brachten, woraus mit der eigenen Kraft nicht auskommen können“.
Der Kardinal betete am Ende zum Seligen, und bat um seine Vermittlung, damit die Erneuerung der Herzen die Welt besser und glücklicher macht, damit immer mehr Menschen zu Christus gelangen.
Erzbischof Amato hob in seiner Begrüßung hervor: Zoltán Meszlényi bereichert von nun an auch die universelle Kirche. Er sagte, die Märtyrer fordern nie Krieg und Zwiespalt, sondern lehren Versöhnung und Gebet – das zeigt auch das Martyrium von Zoltán Meszlényi.
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