Ungarische Nationalwallfahrt nach Fatima

Hazai – 2006. október 20., péntek | 8:44

Ein Höhepunkt des nationalen Gebetsjahres für die geistliche Erneuerung der Nation findet zwischen 17-20 Oktober die nationale Wallfahrt nach Fatima statt. 1000 ungarische Pilger nehmen mit der fast vollständigen Bischofskonferenz an der Wallfahrt teil.

Unter den Wallfahrern sind Kardinal Péter Erdő, Kardinal László Paskai, Erzbischof István Seregély, emeritierter Bischof Endre Gyulay, Bischof Nándor Bosák, emeritierter Bischof István Konkoly, Bischof Antal Spányi, emeritierter Bischof Nándor Takács, sowie Weihbischöfe László Bíró, György Udvardy, Lajos Varga, István Katona. Wallfahrer der ungarischen Minderheiten begleiten Ján Orosch – Weihbischof von Pozsony-Nagyszombat (Slovakei), Jenő Schönberger Bischof von Szatmárnémeti (Rumänien), Erzbischof György Jakubinyi von Gyulafehérvár (Rumänien), Bischof József Tempfli von Nagyvárad (Rumänien).

Die Bischöfe wurden am Flughafen vom Apostolischen Nuntius von Portugal, und vom ungarischen Botschafter in Lissabon begrüßt.

In Fatima empfing Pater Lajos Kondor – Postulator im Selig- und Heiligsprechungsfahren der Seher von Fatima –  die Wallfahrer, danach feierten die Wallfahrer Gottesdienst, dessen Hauptzelebrant und Redner Erzbischof István Seregély war. Der Erzbischof sprach über die Botschaft der Gottesmutter in Fatima, die die ewige, unverhinderbare Verwirklichung der Vorsehung verkündet. Diese Vorsehung sei aber nicht ein Sieg in dem Sinne, dem wir gewohnt sind, hier ginge es nicht um Macht, Reichtum, bequemes Leben, sondern um Dienst. Das Wort Dienst klinge fremd in der heutigen Welt, für den heutigen Menschen, der niemandem dienen will. Ohne Dienst gibt es aber kein menschliches Leben, alles ist Dienen, was das Leben zum Menschen würdigen Wert macht. Das Ziel dieser Wallfahrt ist – betonte Erzbischof Seregély – den Dienst Christi und der Gottesmutter für die Menschen als Pflichtaufgabe und als Lebensprogramm zu erkennen.

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